Startseite über uns Impressum Veranstaltungen
Sie sind hier: Archiv - 2010
 

Aktionskreis Energie
Aktionskreis Energie e.V.
Infotag 2010
Zukunftssalon Steglitz-Zehlendorf
Newsletter
Über uns
Veranstaltungen aktuell
Informationen
Bauphysik
Energieausweis
Thermografie
Gesundes Wohnen
Download
Sanierung wirtschaftlich
CO2-Rechner
Heizungs EKG
EnEV 2009
Archiv
2005
2006
2007
2008
2009
2010
Gute Beispiele
Öffentliche Gebäude
Wohngebäude
Gewerbe
Partner
Energieberater - Planer
Handwerk - Heizung
Handwerk - Maler
Umweltamt
Klimaschutzberichte
Energiepässe
Bürgerinformationen
Wärmeverlusten auf der Spur
Das Projekt
Fortbildung 2010
Links
Allgemein
  Anforderung an die Ausschreibung von Fenstern

Dienstag, 29. Juni 2010 - 17:30 - 19:30 Uhr

Anforderung an die Ausschreibung von Fenstern

Referent: Dirk Sommer
(Büro für Fenstertechnik und Gebäudeenergieberatung)


Ort: Aktionskreis Energie e.V. (Kita neben Alliiertenmuseum, 1. OG)
Flanaganstraße 45, 14195 Berlin

Die Komplexität in der Fenstertechnik nimmt seit einigen Jahren stetig zu. Die Verschärfungen in den Energie-Einsparverordnungen führen zu neuen Konstruktionen und Bewertungen – die Prüfverfahren haben sich durch harmonisierte europäische Normen bzw. das CE-Zeichen stark verändert.

Die ausschreibenden Stellen haben die Aufgabe, die durchzuführenden Leistungen nach dem Stand der Technik zu planen und letztlich zu schriftlich definieren. Ein Unterfangen, welches aufgrund der Dynamik in der Fenstertechnik schnell fehlerbehaftet sein kann.

Im Vortrag werden die aktuellen Gegebenheiten in der Fenstertechnik dargestellt und fachtechnische Anforderungsprofile für die Umsetzung in eine Ausschreibungsunterlage aufgezeigt.

  1. Übersicht zu modernen Fensterkonstruktionen für den Neubau und die Bestandssanierung
  2. Planungsaufgabe Fenstereinbau
  3. Öffentlich-rechtliche Vorschriften zu Fenstern, z.B. zum Wärmeschutz, zum Schallschutz, usw.
  4. ATV DIN 18355 „Tischlerarbeiten“ und mitgeltende Normen
  5. Anerkannte Regeln der Technik, z.B. Leitfaden zur Montage, Einsatzempfehlungen des ift-Rosenheim
  6. Prüfungen und Klassifizierung der Leistungseigenschaften von Fenstern; Produktnorm DIN EN 14351-1 und das CE-Zeichen.
  7. Umsetzung in eine Leistungsbeschreibung


Vortragsfolien herunterladen

  Energiegutachten im Nichtwohnungsbau
Dienstag, 08. Juni 2010 - 17:30 - 19:30 Uhr

Vorstellung des Projekts "Energetische Untersuchungen zur Ermittlung von CO2- Einsparpotentialen in Liegenschaften des Bezirks Steglitz-Zehlendorf".

Referent: Georg Rodriguez
(M.UT.Z GmbH)

Ort: Aktionskreis Energie e.V. (Kita neben Alliiertenmuseum, 1. OG)
Flanaganstraße 45, 14195 Berlin

Zur Realisierung der Nachhaltigkeitsziele des Bezirks Steglitz-Zehlendorf wurde unter anderem beschlossen, dass schrittweise für alle Liegenschaften energetische Untersuchungen mit Sanierungsvarianten erstellt werden.

In Umsetzung dieses Beschlusses wurden solche energetischen Untersuchungen beauftragt. Der Bezirk hat sich dabei an einer vergleichbaren Analyse für die Liegenschaften des Senats orientiert und die gleichen Erfassungstabellen zu Grunde gelegt.

Der Vortrag fasst die Ergebnisse zusammen.

Vortragsfolien herunterladen

  Holzpelletkessel - Wie testet die Stiftung Warentest?
Dienstag, 25. Mai 2010 - 17:30 - 19:30 Uhr

Holzpelletkessel - Wie testet die Stiftung Warentest? Einführung und Ergebnisse


Referent: Lothar Beckmann
(Stiftung Warentest)

Ort: Aktionskreis Energie e.V. (Kita neben Alliiertenmuseum, 1. OG)
Flanaganstraße 45, 14195 Berlin

Wie kommt die Stiftung Warentest auf die Idee, Holzpelletkessel zu testen? Was passiert zwischen dem Einkauf der Heizkessel und der Veröffentlichung der test-Qualitätsurteile? Haben die Kesselhersteller Einfluss auf das Testgeschehen?

Diese und andere Fragen rund um einen Warentest werden in dem Referat beantwortet. Im Mittelpunkt steht der Testablauf, beim dem die Grundprinzipien der Stiftung Warentest stets zu beachten sind: anonymer Einkauf der Testprodukte, Prüfungen mit wissenschaftlichen Methoden in unabhängigen Instituten und Veröffentlichung in den anzeigenfreien Publikationen der Stiftung Warentest.

Am Beispiel der Holzpelletkessel werden die Kompetenzen der Stiftung Warentest im Bereich der Energieeinsparung veranschaulicht. Seit über 25 Jahren zeigen die Warentester den Verbrauchern Lösungen auf, wie sie mit energiesparenden Maßnahmen die steigenden Öl-, Gas- und Stromkosten senken können. Sie gibt Hinweise zum Wärmeschutz und zur Energieeffizienz im Heizkeller, gepaart mit sinnvoll genutzter Solarenergie. Sie informiert handfest mit test-Qualitätsurteilen und scheut sich dabei nicht, Ross und Reiter zu nennen.

Vortragsfolien herunterladen

  Die Sanierung von Kastendoppelfenstern im Bestand
Dienstag, 27. April 2010 - 17:30 - 19:30 Uhr

Die Sanierung von Kastendoppelfenstern im Bestand

Aktionskreis Energie e.V. (Kita neben Alliiertenmuseum, 1. OG)
Flanaganstraße 45, 14195 Berlin



Referent: Dirk Sommer
(Büro für Fenstertechnik und Gebäudeenergieberatung)

Klassische Kastendoppelfenster aus Holz sind Bestandteil der regionalen Baukultur. Die Denkmalschutzbehörden - aber auch viele Bauherren/Eigentümer - legen großen Wert auf den Erhalt der Bestandskonstruktionen.

Vor dem Hintergrund von Energieeffizienz und Nachhaltigkeit in Gebäuden stellt sich die Frage, in welcher Form eine fachgerechte Instandsetzung und Modernisierung der Bestandsfenster durchzuführen ist.

Der Vortrag behandelt in diesem Sinne die Themen:

  1. Der technische und gestalterische „Wert“ klassischer Kastendoppelfenster aus Holz
  2. Die Grundkonstruktion und deren unterschiedlichen Einbausituationen
  3. Typische Mängel und Schäden
  4. Maßnahmen zur Instandsetzung (welche Leistung und in welchem Umfang?)
  5. Möglichkeiten zur energetischen Modernisierung
  6. Das Maßnahmenpaket „Runderneuerung“
  7. Muster- und Vergleichsberechnungen zur möglichen Energie-Einsparung
  8. Erst dicht, dann feucht? Randbedingung Wohnungslüftung

Vortragsfolien herunterladen

  Fachgespräch
Montag, 19. April 2010 - 17:30 - 20:00 Uhr

Fachgespräch: "Wärmeverlusten auf der Spur"

Rathaus Zehlendorf (ehem. BVV Saal)
Kirchstraße 1, 14163 Berlin


Im Rahmen einer praxisnahen Fortbildungsreihe „Wärmeverlusten auf der Spur“ spürten 19 Teilnehmer mögliche Energieverluste - insbesondere in den Heizungsanlagen – von Gebäuden auf. Mittels Heizungs-EKG und Thermografie konnten eine Reihe von Schwachstellen identifiziert werden. Bei einigen Anlagen führte dies zu Sofortmaßnahmen, angefangen von der Dämmung freiliegender Warmwasserleitungen bis zur thermischen Trennung einer Zwei-Kesselanlage. Fast alle Heizungsanlagen wiesen deutliche Einsparpotentiale auf; innerhalb der Fortbildung wurden Optimierungsvorschläge erarbeitet. Der nächste Intensiv-Kursus mit fünf Terminen (jeweils in der Zeit von 17:30 – 20:30) beginnt am 15. April 2010.

Die Fachtagung gibt einen Überblick über die Methoden der Fortbildung und zeigt die Möglichkeiten der Messtechnik auf.

Wärmeverlusten auf der Spur ist ein Projekt des Bündnisses für Wirtschaft und Arbeit Steglitz-Zehlendorf und der gemeinnützigen KEBAB gGmbH und wird im Rahmen des Förderprogramms Partnerschaft-Entwicklung-Beschäftigung ( PEB ) aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds ESF, des JobCenters Steglitz-Zehlendorf und des Landes Berlin, Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales, finanziert.

Vortragsfolien herunterladen

  Umweltpsychologie
Dienstag, 13. April 2010 - 17:30 - 19:30 Uhr

Energieeffizienz: Anreize und Barrieren aus umweltpsychologischer Sicht

Aktionskreis Energie e.V. (Kita neben Alliiertenmuseum, 1. OG)
Flanaganstraße 45, 14195 Berlin


Referentin: Irmela Benz
(Universität Magdeburg)

Die Einsicht, dass energetische Sanierungsmaßnahmen sinnvoll und sogar notwendig sind, führt bei vielen Eigentümern nicht zwingend zu entsprechenden Handlungen. Mit möglichen Hemmnissen beschäftigt sich unsere Referentin aus umweltpsychologischer Sicht.

Folgenden Themen sind Schwerpunkt:

  • Skizzierung der psychologischen Prozesse und Barrieren auf dem Weg zur energetischen Sanierung
    1. anhand eines umweltpsychologischen Handlungsmodells und
    2. empirischer Ergebnisse aus der Befragung von Bauherren
  • Erkenntnisse der umweltpsychologischen Interventionsforschung:
    1. welche Interventionen (z.B. verschiedene Arten der Information, Belohnungen, Feedback, soziale Modelle) lassen sich unterscheiden?
    2. Welche werden im Bereich der energetischen Sanierung bisher umgesetzt (und vor allem: welche leider noch nicht)?
    3. Welche sind zu empfehlen, besonders um einen ersten Zugang zu den Bauherren zu finden?
  • Diskussion
Vortragsfolien herunterladen

  Kontrollierte Wohnungslüftung bei energetischer Sanierung
Dienstag, 23. März 2010 - 17:30 - 19:30 Uhr

Kontrollierte Wohnungslüftung bei der energetischen Sanierung von Gebäuden

Aktionskreis Energie e.V. (Kita neben Alliiertenmuseum, 1. OG)
Flanaganstraße 45, 14195 Berlin



Referent: Oliver Solcher
(Ingenieurbüro für Wärmetechnik)

Gebäudedichtheit ist ein erklärtes Ziel bei Sanierungen. Durch Fenster- und Türentausch sowie Dachsanierungen wird der unkontrollierte Luftaustausch über die Gebäudehülle minimiert und so die Lüftungswärmeverluste erheblich reduziert. Die Notwendigkeit der Lüftung der Wohnung oder des Wohnhauses besteht jedoch weiterhin. Vielmehr nimmt die Lüftung nun eine viel größere Bedeutung ein, denn ein steter ausreichender Luftaustausch findet ohne Nutzerzutun - sprich Fensteröffnen - in der Regel.nicht mehr statt.

Energiesparende kontrollierte Wohnungslüftungssysteme sorgen für den bauphysikalisch und hygienisch notwendigen Luftaustausch und minimieren so die Lüftungswärmeverluste auf ein Minimum. Aber welches System passt? Wo liegen die Vorteile, gibt es auch Nachteile? Wie sieht die Kostenseite aus? Es werden die verschiedenen am Markt verfügbaren Systeme vorgestellt und ihre Vor- und Nachteile in Bezug auf den Einsatz bei Sanierungen herausgearbeitet.

Schwerpunkte:

  1. Grundlagen der Wohnungslüftung
  2. Rechtliche Aspekte für die Vermietung
  3. Vorstellung der verschiedenen Systeme
  4. Anlagenbeispiele für ein EFH und eine Wohnung im MFH
  5. Energetische Bewertung der Lüftungssysteme
Vortragsfolien herunterladen

  Rechtliche Voraussetzung bei energetischer Modernisierung
Dienstag, 09. März 2010 - 17:30 - 19:30 Uhr

Rechtliche Voraussetzungen von energetischen Modernisierungsmaßnahmen

Aktionskreis Energie e.V. (Kita neben Alliiertenmuseum, 1. OG)
Flanaganstraße 45, 14195 Berlin



Referent: Axel Paul
(Haus und Grundbesitzerverein von 1887 Steglitz e.V.)

Der Referent - Vorsitzender des Steglitzer Grundbesitzervereins - wird sich unter anderem mit folgenden Themen beschäftigen:
  1. Nachbarschaftsrecht
    • Duldung bei Durchführung von Wärmedämmung an gemeinsamer Giebelwand
  2. Mietrecht
    • Duldung von energetischen Modernisierungsmaßnahmen
    • Ankündigung von Maßnahmen
    • Mietminderung bei Sanierung
Vortragsskript herunterladen

  Aktionstag
Mit einem Aktionstag Energieeffizientes Bauen und Sanieren werden Handwerksbetriebe und Planungsbüros insbesondere aus dem Bezirk Steglitz-Zehlendorf ihre Leistungen und ihr Unternehmen präsentieren.

Der Aktionstag findet statt am

Samstag 27. Februar 2010 - 10:00 bis 17:00 Uhr
Thielallee 1, 14195 Berlin (U Dahlem-Dorf)

Vertreten sind Firmen aus den Bereichen
  • Heiz- und Lüftungstechnik
  • Wärmedämmung
  • Fenster
  • Erneuerbare Energien (Solar/Wärmepumpe)
  • Finanzierung und Förderung
  • Messtechnik wie Thermografie, Blower Door

Der Eintritt ist frei.

Weitere Einzelheiten finden Sie unter Infotag 2010



  Neue energieeffiziente Technologien bei Gewächshäusern
Dienstag, 23. Februar 2010 - 17:30 - 19:30 Uhr

Das Gewächshaus als Energieproduzent
Neue Möglichkeiten durch Synergien das Ernährungs-, Wasser- und Energieproblem zu lösen

Referent: Jos Packenius (abs concept GmbH)

Ort: Aktionskreis Energie e.V. (Kita neben Alliiertenmuseum, 1. OG)
Flanaganstraße 45, 14195 Berlin

Vorgestellt wird:
  1. Situation in der Gemüseproduktion, Vergleich Deutschland - Spanien - Niederlande
  2. Wassermangel in trockenen Regionen
  3. Das Gewächshaus als Energiefresser
  4. Neue Trends, der Misere auf dem Gemüsemarkt zu begegnen: ökologischer Landbau, geschlossene Systeme, Speicherung von Überschusswärme
  5. Ansatz abs concept
  6. Infrarot abs orber, die Revolution im Gewächshaus-Bau
  7. Möglichkeiten, die Technik über den Gewächshaus-Einsatz hinaus zu nutzen
Vortragsfolien herunterladen

  Kraft-Wärme-Kopplung in Betrieben
Dienstag, 09. Februar 2010 - 17:30 - 19:30 Uhr

Kraft-Wärme-Kopplung in Betrieben
Praxisbeispiel: Sportverein


Sportverein Zehlendorfer Wespen 1911 e.V.
Lloyd-G.-Wells Straße 55, 14163 Berlin


Referent: Birgit Holfert (Berliner Energieagentur)

Kraftwärmekopplung ist die effizienteste Art, Energie zu nutzen. In einem Motor werden gleichzeitig Strom und Wärme erzeugt und die Energie zu über 90 % genutzt. Dezentrale Anlagen, so genannten Blockheizkraftwerke, sind besonders effizient. Wirtschaftlich sind sie, wenn
  1. die Laufzeiten mehr als 4000 h im Jahr beträgt und die Wärme abgenommen wird;
  2. die steuerlichen Vorteile richtig genutzt sind;
  3. der Strom möglichst im eigenen Haus benötigt wird.
10 Jahre Erfahrung mit einem BHKW im Härtetest Nur wenige BHKW-Anlagen laufen schon mehr als 10 Jahre. Der Sportverein "Zehlendorfer Wespen" hat so eine Anlage, die jetzt, nach 60.000 h ausgetauscht werden musste. Eine gute Gelegenheit, die damaligen Prognosen mit den realen Ergebnissen zu vergleichen und Bilanz zu ziehen. Frau Holfert von der Berliner Energieagentur wird am konkreten Beispiel vorstellen, auf was geachtet werden muss, wenn eine BHKW-Anlage wirtschaftlich betrieben werden soll.

Weitere Anwendungsbereiche der BHKW-Technik werden vorgestellt. Bei Interesse kann diese Anwendung in weiteren Veranstaltungen vertieft werden.
Veranstaltungsbericht Vortragsfolien herunterladen

  Dämmung mit Zellulosedämmstoff
Dienstag, 26. Januar 2009 - 17:30 - 19:30 Uhr

Aktionskreis Energie e.V. (Kita neben Alliiertenmuseum, 1. OG)
Flanaganstraße 45, 14195 Berlin


Referent: Ronald Handreck (isofloc GmbH)

Zellulosedämmstoff kann in Alt- Neubau, in Dächern, Wänden und Decken von Holz- und Leichtbaukonstruktionen, als Innen- oder Außendämmung auf Mauerwerk, auf Geschossdecken und in Fachwerkwänden eingesetzt werden. In Dächer, Wände und Decken wird der Dämmstoff zwischen die Sparren oder Balken eingeblasen. Durch den Einblasdruck wird das Material genau in die Form des zu dämmenden Hohlraumes gebracht und verdichtet. Auch Installationen, unregelmäßige Sparrenabstände, krumme Balken und andere Details werden zuverlässig bis in den letzten Winkel gedämmt.

Der Referent wird die verschiedenen Einsatzmöglichkeiten darstellen, auf die Vermeidung von Schimmel bei der Innendämmung eingehen, im Einzelnen:

  1. Sicherung des Dämmpotentiales einer Dämmkonstruktion durch die Art der Verarbeitung
  2. Verarbeitungsarten der Zellulosedämmung – Rückschluss auf die Anforderungen verschiedenster Bauteile / Vergleich verschiedenster Dämmstoffe und Ihrer Möglichkeiten
  3. Energetische Wirksamkeit der Dämmkonstruktion, Sicherungsmaßnahmen, Qualitätsüberwachung
  4. Feuchtebelastung von Dämmkonstruktionen, Förderung des Trocknungsvermögen
  5. Dampfdichte Dächer, Verwendung von Dampfsperren oder Dampfbremsen
  6. hygroskopische Dämmstoffe und Ihr Sorptionsvermögen, Sicherheit in der Dämmkonstruktion
  7. Brandverhalten verschiedenster Dämmstoffe (ggf. praktischer Versuch)
  8. Sommerlicher Wärmeschutz inkl. Konstruktionsempfehlungen
  9. Schalldämmung
  10. Innenwanddämmung von Massiv- und Fachwerkwänden
  11. Wärmedämmtechnische Sanierungsvarianten für Dach Wand Decke / Praxisbeispiele
Vortragsfolien herunterladen

  Neujahrsempfang 2010

Mittwoch, 13. Januar 2010, 20 Uhr

Ort: Wrangelschlösschen, Schloßstraße 48, 12165 Berlin
(neben dem Schloßparktheater - U/S Rathaus Steglitz)

* Grußwort Anke Otto (Bezirksstadträtin Jugend, Schule und Umwelt)

* Kurzvortrag:

Stephan Klinski (Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin)

Das neue Klimaschutzgesetz Berlin - kommt es und bringt es das, was wir uns davon versprechen?

Vortragsfolien herunterladen

* Vorstellung Halbjahresprogramm Aktionskreis Energie


***** Bericht Neujahrsempfang des Aktionskreis Energie e.V. *****

Über 70 Menschen, in erster Linie Fachleute rund um die Gebäudesanierung, Vertreter des DGB, von Solarfirmen, Hausbesitzerverbänden und Mieterverein sowie Bezirksverordnete und -verwaltung kamen im Steglitzer Wrangelschlößchen zusammen, um das neue Jahr zu begrüßen und gemeinsame Vorhaben zu besprechen.

Frau Otto, Umweltstadträtin im Bezirk, verwies in ihrem Grußwort auf die große Bedeutung von Einrichtungen wie dem Aktionskreis Energie, der in den vergangenen fünf Jahren mit seinen 200 Veranstaltungen und Schulungen ein Bildungsprogramm auf die Beine gestellt hat, wie es nicht Vergleichbares in Berlin gibt. Frau Otto berichtete über die Anstrengungen des Bezirk, das Ziel, die Erderwärmung auf unter 2 Grad Celsius zu halten, zu unterstützen.

Sie verwies auf die 60.000 - von 600.000 m² - Nutzfläche die in den nächsten Jahren aufwendig saniert werden. Dazu gehöre das Rathaus Zehlendorf, das auf Null-Heizenergie-Niveau saniert werden soll, darüber

hinaus Schulen und das Jugendausbildungszentrum.

Prof. Stefan Klinski von der Hochschule für Wirtschaft und Recht stellte in seinem Festvortrag die Schwierigkeiten und Spannungen da, die sich bei der Erarbeitung des neuen Klimaschutzgesetz ergeben. Von ihm, wie auch von Frau Otto wurde deutlich gemacht, dass die Aufsplitterung des Klimaschutzes in

Berlin auf drei Senatsstellen, nicht Ziel führend und angesichts des erforderlichen Tempos, das der Klimawandel erzwingt, auch nicht nachvollziehbar sei.

Da entgegen den Erwartungen der Veranstalter, kein neuer Entwurf eines Klimaschutzgesetzes vorliegt, konnte Prof. Klinski nur die Eckdaten des alten Entwurfs und die Vorschläge insbesondere des BUND und des Berliner Mietervereins vorstellen. Wer sich tiefer gehend informieren möchte, sei auf die Web-Seite www.berliner-klimaschutzgesetz.de verwiesen. Konsens bestand in der anschließenden Diskussion darin, dass konkret umsetzbare und überprüfbare Vorgaben erforderlich sind, die in den Gebäudebestand

eingreifen. Nur auf regenerativen Energien abzuheben, ist nicht ausreichend. Der Umstand, dass es bis heute keine Zuständigkeit für den Vollzug des EE-Wärmegesetzes gibt, zeige den großen Regelungsbedarf.

Herr Pietschke, Vorsitzender des Aktionskreis Energie e.V, stellte zum Abschluss das neue Halbjahresprogramm vor, dass in der Regel alle zwei Wochen eine Veranstaltung vorsieht und unter www.ak-energie.de abgerufen werden kann.

Vom Vorstand wurden alle Teilnehmer noch einmal gebeten, konkrete Projekte - zum Beispiel Besichtigungen interessanter Bauvorhaben - vorzuschlagen.

Nach den Vorträgen wurde noch gut zwei Stunden bei Wasser, Wein und Häppchen genetzwerkelt, Visitenkarten ausgetauscht und Projekte vereinbart. Allein an diesem Abend wurden so viele konkrete Themen benannt, dass das Programm für die zweite Jahreshälfte fast vollständig ist.

Ein guter Start in das Jahr 2010.

Peter Schrage-Aden



Impressum | über uns | Kontakt
(c) Aktionskreis Energie