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| Anforderung an die Ausschreibung von Fenstern |
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Dienstag, 29. Juni 2010 - 17:30 - 19:30 Uhr
Anforderung an die Ausschreibung von Fenstern
Referent: Dirk Sommer (Büro für Fenstertechnik und
Gebäudeenergieberatung)
Ort: Aktionskreis Energie e.V. (Kita neben Alliiertenmuseum, 1. OG) Flanaganstraße
45, 14195 Berlin
Die Komplexität in der Fenstertechnik nimmt seit einigen Jahren stetig
zu. Die Verschärfungen in den Energie-Einsparverordnungen führen zu
neuen Konstruktionen und Bewertungen – die Prüfverfahren haben sich
durch harmonisierte europäische Normen bzw. das CE-Zeichen stark
verändert.
Die ausschreibenden Stellen haben die Aufgabe, die durchzuführenden
Leistungen nach dem Stand der Technik zu planen und letztlich zu
schriftlich definieren. Ein Unterfangen, welches aufgrund der Dynamik in
der Fenstertechnik schnell fehlerbehaftet sein kann.
Im Vortrag werden die aktuellen Gegebenheiten in der Fenstertechnik
dargestellt und fachtechnische Anforderungsprofile für die Umsetzung in
eine Ausschreibungsunterlage aufgezeigt.
-
Übersicht zu modernen Fensterkonstruktionen für den Neubau und die
Bestandssanierung
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Planungsaufgabe Fenstereinbau
-
Öffentlich-rechtliche Vorschriften zu Fenstern, z.B. zum Wärmeschutz,
zum Schallschutz, usw.
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ATV DIN 18355 „Tischlerarbeiten“ und mitgeltende Normen
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Anerkannte Regeln der Technik, z.B. Leitfaden zur Montage,
Einsatzempfehlungen des ift-Rosenheim
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Prüfungen und Klassifizierung der Leistungseigenschaften von Fenstern;
Produktnorm DIN EN 14351-1 und das CE-Zeichen.
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Umsetzung in eine Leistungsbeschreibung
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| Holzpelletkessel - Wie testet die Stiftung Warentest? |
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Dienstag, 25. Mai 2010 - 17:30 - 19:30 Uhr
Holzpelletkessel
- Wie testet die Stiftung Warentest? Einführung und Ergebnisse
Referent:
Lothar Beckmann (Stiftung Warentest)
Ort: Aktionskreis
Energie e.V. (Kita neben Alliiertenmuseum, 1. OG) Flanaganstraße 45,
14195 Berlin
Wie kommt die Stiftung Warentest auf die Idee, Holzpelletkessel zu
testen? Was passiert zwischen dem Einkauf der Heizkessel und der
Veröffentlichung der test-Qualitätsurteile? Haben die Kesselhersteller
Einfluss auf das Testgeschehen?
Diese und andere Fragen rund um einen Warentest werden in dem Referat
beantwortet. Im Mittelpunkt steht der Testablauf, beim dem die
Grundprinzipien der Stiftung Warentest stets zu beachten sind: anonymer
Einkauf der Testprodukte, Prüfungen mit wissenschaftlichen Methoden in
unabhängigen Instituten und Veröffentlichung in den anzeigenfreien
Publikationen der Stiftung Warentest.
Am Beispiel der Holzpelletkessel werden die Kompetenzen der Stiftung
Warentest im Bereich der Energieeinsparung veranschaulicht. Seit über 25
Jahren zeigen die Warentester den Verbrauchern Lösungen auf, wie sie mit
energiesparenden Maßnahmen die steigenden Öl-, Gas- und Stromkosten
senken können. Sie gibt Hinweise zum Wärmeschutz und zur
Energieeffizienz im Heizkeller, gepaart mit sinnvoll genutzter
Solarenergie. Sie informiert handfest mit test-Qualitätsurteilen und
scheut sich dabei nicht, Ross und Reiter zu nennen.
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| Rechtliche Voraussetzung bei energetischer Modernisierung |
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Dienstag, 09. März 2010 - 17:30 - 19:30 Uhr
Rechtliche
Voraussetzungen von energetischen Modernisierungsmaßnahmen
Aktionskreis
Energie e.V. (Kita neben Alliiertenmuseum, 1. OG) Flanaganstraße 45,
14195 Berlin
Referent: Axel Paul (Haus und
Grundbesitzerverein von 1887 Steglitz e.V.)
Der Referent -
Vorsitzender des Steglitzer Grundbesitzervereins - wird sich unter anderem
mit folgenden Themen beschäftigen:
-
Nachbarschaftsrecht
-
Duldung bei Durchführung von Wärmedämmung an gemeinsamer Giebelwand
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Mietrecht
-
Duldung von energetischen Modernisierungsmaßnahmen
-
Ankündigung von Maßnahmen
-
Mietminderung bei Sanierung
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| Aktionstag |
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Mit einem Aktionstag Energieeffizientes Bauen und Sanieren werden
Handwerksbetriebe und Planungsbüros insbesondere aus dem Bezirk
Steglitz-Zehlendorf ihre Leistungen und ihr Unternehmen präsentieren.
Der
Aktionstag findet statt am
Samstag 27. Februar 2010 - 10:00 bis
17:00 Uhr Thielallee 1, 14195 Berlin (U Dahlem-Dorf)
Vertreten
sind Firmen aus den Bereichen
-
Heiz- und Lüftungstechnik
-
Wärmedämmung
-
Fenster
-
Erneuerbare Energien (Solar/Wärmepumpe)
-
Finanzierung und Förderung
-
Messtechnik wie Thermografie, Blower Door
Der Eintritt ist frei.
Weitere Einzelheiten finden Sie unter Infotag
2010
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| Neue energieeffiziente Technologien bei Gewächshäusern |
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Dienstag, 23. Februar 2010 - 17:30 - 19:30 Uhr
Das
Gewächshaus als Energieproduzent Neue Möglichkeiten durch
Synergien das Ernährungs-, Wasser- und Energieproblem zu lösen
Referent:
Jos Packenius (abs concept GmbH)
Ort: Aktionskreis
Energie e.V. (Kita neben Alliiertenmuseum, 1. OG) Flanaganstraße 45,
14195 Berlin
Vorgestellt wird:
-
Situation in der Gemüseproduktion, Vergleich Deutschland - Spanien -
Niederlande
-
Wassermangel in trockenen Regionen
-
Das Gewächshaus als Energiefresser
-
Neue Trends, der Misere auf dem Gemüsemarkt zu begegnen: ökologischer
Landbau, geschlossene Systeme, Speicherung von Überschusswärme
-
Ansatz abs concept
-
Infrarot abs orber, die Revolution im Gewächshaus-Bau
-
Möglichkeiten, die Technik über den Gewächshaus-Einsatz hinaus zu
nutzen
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| Kraft-Wärme-Kopplung in Betrieben |
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Dienstag, 09. Februar 2010 - 17:30 - 19:30 Uhr
Kraft-Wärme-Kopplung
in Betrieben Praxisbeispiel: Sportverein
Sportverein
Zehlendorfer Wespen 1911 e.V. Lloyd-G.-Wells Straße 55, 14163 Berlin
Referent:
Birgit Holfert (Berliner Energieagentur)
Kraftwärmekopplung
ist die effizienteste Art, Energie zu nutzen. In einem Motor werden
gleichzeitig Strom und Wärme erzeugt und die Energie zu über 90 % genutzt.
Dezentrale Anlagen, so genannten Blockheizkraftwerke, sind besonders
effizient. Wirtschaftlich sind sie, wenn
-
die Laufzeiten mehr als 4000 h im Jahr beträgt und die Wärme
abgenommen wird;
-
die steuerlichen Vorteile richtig genutzt sind;
-
der Strom möglichst im eigenen Haus benötigt wird.
10 Jahre Erfahrung mit einem BHKW im Härtetest Nur wenige
BHKW-Anlagen laufen schon mehr als 10 Jahre. Der Sportverein "Zehlendorfer
Wespen" hat so eine Anlage, die jetzt, nach 60.000 h ausgetauscht werden
musste. Eine gute Gelegenheit, die damaligen Prognosen mit den realen
Ergebnissen zu vergleichen und Bilanz zu ziehen. Frau Holfert von der
Berliner Energieagentur wird am konkreten Beispiel vorstellen, auf was
geachtet werden muss, wenn eine BHKW-Anlage wirtschaftlich betrieben
werden soll.
Weitere Anwendungsbereiche der BHKW-Technik werden
vorgestellt. Bei Interesse kann diese Anwendung in weiteren
Veranstaltungen vertieft werden.
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| Dämmung mit Zellulosedämmstoff |
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Dienstag, 26. Januar 2009 - 17:30 - 19:30 Uhr
Aktionskreis
Energie e.V. (Kita neben Alliiertenmuseum, 1. OG) Flanaganstraße 45,
14195 Berlin
Referent: Ronald Handreck (isofloc GmbH)
Zellulosedämmstoff
kann in Alt- Neubau, in Dächern, Wänden und Decken von Holz- und
Leichtbaukonstruktionen, als Innen- oder Außendämmung auf Mauerwerk, auf
Geschossdecken und in Fachwerkwänden eingesetzt werden. In Dächer, Wände
und Decken wird der Dämmstoff zwischen die Sparren oder Balken
eingeblasen. Durch den Einblasdruck wird das Material genau in die Form
des zu dämmenden Hohlraumes gebracht und verdichtet. Auch Installationen,
unregelmäßige Sparrenabstände, krumme Balken und andere Details werden
zuverlässig bis in den letzten Winkel gedämmt.
Der
Referent wird die verschiedenen Einsatzmöglichkeiten darstellen, auf die
Vermeidung von Schimmel bei der Innendämmung eingehen, im Einzelnen:
-
Sicherung des Dämmpotentiales einer Dämmkonstruktion durch die Art der
Verarbeitung
-
Verarbeitungsarten der Zellulosedämmung – Rückschluss auf die
Anforderungen verschiedenster Bauteile / Vergleich verschiedenster
Dämmstoffe und Ihrer Möglichkeiten
-
Energetische Wirksamkeit der Dämmkonstruktion, Sicherungsmaßnahmen,
Qualitätsüberwachung
-
Feuchtebelastung von Dämmkonstruktionen, Förderung des
Trocknungsvermögen
-
Dampfdichte Dächer, Verwendung von Dampfsperren oder Dampfbremsen
-
hygroskopische Dämmstoffe und Ihr Sorptionsvermögen, Sicherheit in der
Dämmkonstruktion
-
Brandverhalten verschiedenster Dämmstoffe (ggf. praktischer Versuch)
-
Sommerlicher Wärmeschutz inkl. Konstruktionsempfehlungen
-
Schalldämmung
-
Innenwanddämmung von Massiv- und Fachwerkwänden
-
Wärmedämmtechnische Sanierungsvarianten für Dach Wand Decke /
Praxisbeispiele
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| Neujahrsempfang 2010 |
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Mittwoch, 13. Januar 2010, 20 Uhr
Ort: Wrangelschlösschen, Schloßstraße 48, 12165 Berlin (neben
dem Schloßparktheater - U/S Rathaus Steglitz)
* Grußwort Anke Otto (Bezirksstadträtin Jugend, Schule und Umwelt)
* Kurzvortrag:
Stephan Klinski (Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin)
Das neue Klimaschutzgesetz Berlin - kommt es und bringt es das, was wir
uns davon versprechen?
* Vorstellung Halbjahresprogramm Aktionskreis Energie
***** Bericht Neujahrsempfang des Aktionskreis Energie e.V. *****
Über 70 Menschen, in erster Linie Fachleute rund um die
Gebäudesanierung, Vertreter des DGB, von Solarfirmen,
Hausbesitzerverbänden und Mieterverein sowie Bezirksverordnete und
-verwaltung kamen im Steglitzer Wrangelschlößchen zusammen, um das neue
Jahr zu begrüßen und gemeinsame Vorhaben zu besprechen.
Frau Otto, Umweltstadträtin im Bezirk, verwies in ihrem Grußwort auf die große
Bedeutung von Einrichtungen wie dem Aktionskreis Energie, der in den vergangenen
fünf Jahren mit seinen 200 Veranstaltungen und Schulungen ein Bildungsprogramm
auf die Beine gestellt hat, wie es nicht Vergleichbares in Berlin gibt.
Frau Otto berichtete über die Anstrengungen des Bezirk, das Ziel,
die Erderwärmung auf unter 2 Grad Celsius zu halten, zu unterstützen.
Sie verwies auf die 60.000 - von 600.000 m² - Nutzfläche die in den nächsten
Jahren aufwendig saniert werden. Dazu gehöre das Rathaus Zehlendorf,
das auf Null-Heizenergie-Niveau saniert werden soll, darüber
hinaus Schulen und das Jugendausbildungszentrum.
Prof. Stefan Klinski von der Hochschule für Wirtschaft und Recht stellte
in seinem Festvortrag die Schwierigkeiten und Spannungen da, die sich
bei der Erarbeitung des neuen Klimaschutzgesetz ergeben. Von ihm, wie
auch von Frau Otto wurde deutlich gemacht, dass die Aufsplitterung des
Klimaschutzes in
Berlin auf drei Senatsstellen, nicht Ziel führend und angesichts des erforderlichen
Tempos, das der Klimawandel erzwingt, auch nicht nachvollziehbar sei.
Da entgegen den Erwartungen der Veranstalter, kein neuer Entwurf eines Klimaschutzgesetzes
vorliegt, konnte Prof. Klinski nur die Eckdaten des alten Entwurfs und
die Vorschläge insbesondere des BUND und des Berliner Mietervereins
vorstellen. Wer sich tiefer gehend informieren möchte, sei auf die
Web-Seite www.berliner-klimaschutzgesetz.de verwiesen. Konsens bestand in
der anschließenden Diskussion darin, dass konkret umsetzbare und überprüfbare
Vorgaben erforderlich sind, die in den Gebäudebestand
eingreifen. Nur auf regenerativen Energien abzuheben, ist nicht
ausreichend. Der Umstand, dass es bis heute keine Zuständigkeit für den
Vollzug des EE-Wärmegesetzes gibt, zeige den großen Regelungsbedarf.
Herr Pietschke, Vorsitzender des Aktionskreis Energie e.V, stellte zum Abschluss
das neue Halbjahresprogramm vor, dass in der Regel alle zwei Wochen eine
Veranstaltung vorsieht und unter www.ak-energie.de abgerufen werden
kann.
Vom Vorstand wurden alle Teilnehmer noch einmal gebeten, konkrete Projekte
- zum Beispiel Besichtigungen interessanter Bauvorhaben - vorzuschlagen.
Nach den Vorträgen wurde noch gut zwei Stunden bei Wasser, Wein und
Häppchen genetzwerkelt, Visitenkarten ausgetauscht und Projekte
vereinbart. Allein an diesem Abend wurden so viele konkrete Themen
benannt, dass das Programm für die zweite Jahreshälfte fast vollständig
ist.
Ein guter Start in das Jahr 2010.
Peter Schrage-Aden
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