|
|
|
| Tropenhaus Botanischer Garten |
|
|
 |
 |
 |
 |
 |
 |
Die umfassende Sanierung des Großen Tropenhauses im Botanischen Garten
in den Jahren 2006 - 2009 folgt in großem Umfang modernen Ansätzen
energetischer Optimierung.
Durch die neue Isolierverglasung und
eine automatisierte Technik mit Wärmerückgewinnungsanlagen (Umlufttürme
mit Latentwärmespeicher und Sorptionsgeräte) werden mehr
als 50 % des bisherigen Energieverbrauches eingespart. Dieser macht
in der Vergangeheit etwa ein Drittel des gesamten Energiebedarfs des
Botanischen Gartens aus. Die Profil- und Glaskondensation wird mit einer
niedertemperierten Fassadenheizung fast auf Null reduziert. Sämtliche
Fassadenprofile werden mit warmem Wasser durchströmt. Dies ist aus
energetischer Sicht sehr sinnvoll. Die hohe Feuchtigkeit von den
notwendigen 80 % stellt eine Herausforderung an Material und Technik
dar. Die neue Beleuchtung ist nach optimalen Assimilationgesichtspunkten
ausgelegt. (400 nm, blau und 600 nm rot)
|
Die Glashülle ist ca. 1,8 mal größer (60 x 30 x28 m) als die
Reichstagskuppel. Als Material ist Weissglas mit einer
Antireflexbeschichtung gewählt, um eine optimale Lichttransmission zu
gewährleisten. 70 % der bisherigen Eindeckung zeigten Risse und hatten
dadurch sehr schlechte Energiedurchgangswerte.
Die ursprüngliche Kleinteiligkeit des Großen Tropenhauses wird annähernd
wieder mit sehr schlanken Stahlprofilen hergestellt. Ein neuer
Zwischenbau zwischen Victoria-Regia-Haus und Großem Tropenhaus schafft
einen barrierefreien Zugang.
Das Tropenhaus ist eines der größten Häuser Europas. Das Tragwerk liegt
außerhalb der Halle und Hülle. Die Halle ist somit komplett stützenfrei
und überspannt eine Fläche von 60 x 30 m. Die Besonderheit: Im Baujahr
1905 wurde das Haus in Berliner Industriearchitektur errichtet. Häuser,
die 30 Jahre früher erbaut wurden (z.B.: Tropenhäuser in London oder
Wien) sind in Jugendstilarchitektur ausgeführt. Das Haus ist ein
Vorläufer für die AEG Turbinenhalle von Peter Behrens (1909).
Fotos und Informationen freundlicherweise zur Verfügung gestellt von
Dipl. Ing. Friedhelm Haas BDA Dipl. Ing. Silke Gehner-Haas Busseallee
18 14163 Berlin www.haas-architekten.de
|
|
 |
|
| Solarstrom Rathausdach |
|
|
 |
 |
 |
 |
 |
 |
Standort Kirchstraße 1 14163 Berlin
Gebäude Rathaus
Zehlendorf
Initiatoren Bezirksverordneten-Versammlung
Eigner Bezirksamt
Steglitz-Zehlendorf
Planer Energiebiss GmbH, Berlin
Errichtung
der Anlage 1996
Rathaus Zehlendorf
Solarstromerzeugung
auf dem Rathausdach
|
|
Seit 6 Jahren verfügt das Rathaus Zehlendorf auf dem Dach des
Bauteils E über eine große Solaranlage zur Stromerzeugung. Sie hat
eine installierte Leistung von 15,3 kWp auf einer Fläche von 118 m².
Am
8. Januar 2002 hatte sie bereits insgesamt 73.335 kWh in das
Rathausnetz eingespeist und dadurch etwa 9.374 EUR an Stromkosten
eingespart und 65 Tonnen CO2-Ausstoß vermieden.
Die
Anlage ist optimal ausgerichtet. Die gemessene Sonneneinstrahlung
auf die Module liegt über den vom Wetterdienst in Dahlem gemessenen
und veröffentlichten Werten.
Der
Kennwert (kWh/a) / kWp gibt an, wie viel elektrische Energie ein
Solarmodul mit einer Nennleistung von 1 kWp im Jahr bereitstellt.
Der erzielte Wert von durchschnittlich 824 (kWh/a) / kWp liegt über
der für Berlin üblichen Plangröße. Eigenheimbesitzer im Bezirk haben
hier eine gute Referenzanlage für ihre eigene Planung.
Die
Anlage dient neben der Stromgewinnung dazu, das öffentliche
Bewusstsein über die Möglichkeiten und Charakteristiken dieser
Technologie zu schärfen. Nach Vereinbarung kann sie von
Besuchergruppen wie z.B. Schulklassen besichtigt werden. Von dieser
Möglichkeit wird auch häufig Gebrauch gemacht.
Aber
auch andere Personengruppen, die nicht gezielt nach Informationen
über regenerative Energien Ausschau halten, werden angesprochen: Auf
einem großen Display im Foyer des Rathauses ist der jeweils erzielte
Monatsertrag der Anlage anschaulich dargestellt. Hieran
ist beispielsweise zu erkennen, dass Solarzellen auch in scheinbar
sonnenlosen Zeiten Strom liefern. Im November 2001 z.B. wurden 320
kWh ins Hausnetz eingespeist. Deutlich mehr, nämlich annähernd die
6-fache Menge, lieferte der Mai mit 1.900 kWh.
Die
bisher geringste Sonnenstrom-"Ernte" lieferte der Dezember 2001 mit
insgesamt nur 175 kWh.
Kleingärtner
können aus der Jahresverteilung der solaren Stromausbeute
beispielsweise ermitteln, wie groß eine Anlage für ihre Laube sein
muss, damit ihr jeweiliger Strombedarf solar gedeckt werden kann.
|
|
Entstehungsgeschichte
Als Mitte der 90er Jahre eine
Dachsanierung des in den 70er Jahren errichteten Gebäudes anstand,
war ein geeigneter Moment gekommen, um die große Dachfläche für die
Stromgewinnung einzusetzen.
Neubau oder Sanierung sind stets
besonders günstige Zeitpunkte für eine integrierte und damit
sparsamere Installation von Solaranlagen.
Die
Bezirksverordnetenversammlung als politisches Entscheidungsgremium
entschloss sich, im Hinblick auf Einsparung fossil gewonnener
Energie und Reduktion von energiebedingten Emissionen eine
Vorbildfunktion zu übernehmen. Deshalb fasste sie den Beschluss zum
Bau des Solarkraftwerkes.
Ausschreibungen, Planung und
Errichtung der Anlage dauerten etwa ein Jahr und kosteten ca.
125.000 EUR. Aus der Tabelle aber geht zumindest hervor, wie viele
kWh inzwischen emissionsfrei im Rathaus ersetzt werden konnten:
|
|
|
Ertrag
|
kWh gesamt
|
kWh pro kWp
|
eingesparte Strom- Kosten
|
|
|
ab 1.3.96
|
10.085
|
659
|
1.289,09 EUR
|
|
1997
|
13.368
|
874
|
1.708,74 EUR
|
|
1998
|
12.072
|
789
|
1.543,08 EUR
|
|
1999
|
13.203
|
863
|
1.687,65 EUR
|
|
2000
|
12.469
|
815
|
1.593,83 EUR
|
|
2001
|
11.950
|
781
|
1.527,49 EUR
|
|
Summe
|
73.147
|
4.781
|
9.349,87 EUR
|
Jahresmittel seit 1997:
|
12.612
|
824
|
1.612,15 EUR
|
|
|
|
|
Wie viele Menschen mittlerweile durch diese zentral gelegene Anlage
auf die Sonnenenergie und ihre technischen Nutzungsmöglichkeiten
aufmerksam gemacht worden sind, kann leider nicht gemessen werden.
|
|
|
Impressum
|
Auftragnehmer
|
In Zusammenarbeit mit
|
|
Umweltamt Steglitz-Zehlendorf von Berlin, Abt. Jugend, Schule
und Umwelt, Kirchstraße 1/3, 14163 Berlin
|
Deutsche Gesellschaft für Sonnenenergie, Landesvertretung
Berlin-Brandenburg e.V., Dr. Uwe Hartmann,
Erich-Steinfurth-Straße 6, 10243 Berlin, Fon: 030 / 29 38 12
60, Fax: 030 / 29 38 12 61, dgs@dgs-berlin.de
|
solidar Architekten und Ingenieure, Dr. Günther Ludewig,
Winzerstraße 32 A, 13593 Berlin, Fon: 030 / 36 285 36-0, Fax:
030 / 36 285 36-5, dialog@solidar-architekten.de
|
|
|
|
Abbildungen
|
|
|
|
Dr. Günther Ludewig
|
|
|
|
 |
|
| Hubertus Krankenhaus |
|
|
 |
 |
 |
 |
 |
 |
Standort Spanische Allee 10-14 14129 Berlin
Gebäude 1898-1932 Nutzung als Sanatorium und Kurhaus,
später als Krankenhaus
Initiatoren Ev. Krankenhaus Hubertus & Berliner
Energieagentur GmbH Rudolfstraße 9 10245 Berlin
Eigner Ev. Krankenhaus Hubertus
Generalplaner HEWContrakt Gesellschaft für Energie- und
Service mbH, Niederlassung Berlin
Energiekontraktor HEWContrakt Gesellschaft für Energie- und
Service mbH, Niederlassung Berlin
Bauzeit 2000-2001 in Teilabschnitten
Energieversorgung Ölheizkessel BHKW
Ev. Krankenhaus Hubertus
Beispielhafte Verringerung der Gebäude-Energieverbräuche durch den
Einsatz innovativer Technik
|
|
In Gemeinschaftsinitiative des Zehlendorfer Krankenhauses Hubertus
und der Berliner Energieagentur GmbH sollten die Energieverbräuche
des Krankenhauses, um 30 Prozent gesenkt werden und damit die
Kohlendioxid-Emission um 2.600 Tonnen bzw. 37 Prozent im Jahr
reduziert werden. Dies entspricht einer jährlichen Kostenersparnis
von 276.000 DM / 141.000 EUR. Den Auftrag zur Umsetzung dieser
Zielsetzung, erhielt Firma HEWContract Gesellschaft für Energie- und
Service mbH, Niederlassung Berlin. Als Generalplaner entwickelte sie
die entsprechenden Energieeinsparkonzepte und übernahm als
Kontraktor auch die Baukosten.
Das größte Einsparpotential
hatte das Heiz- und Lüftungssystem, in dessen Modernisierung
HEWContract über eine Million DM / 511.500 EUR investierte.
An
der Lüftungstechnik wurden umfangreiche Umbauten zur Minimierung der
Druckverluste vorgenommen. Sämtliche vorhandene Ventilatoren wurden
mit sogenannten Frequenzumformern nachgerüstet. Diese ermöglichen
eine bedarfsgerechte Regelung der Volumenströme und damit eine
erhebliche Reduktion der Stromverbräuche für die Lüftung. Des
Weiteren brachten hydraulische Umbauten im Bereich der Wärme-,
Dampf- und Kaltwassernetze, sowie die Folgeschaltung der Kessel eine
erhebliche Verlustverringerung.
Eine weitere große Maßnahme
war der Umbau eines der beiden vorhandenen Notstromdieselmotoren zu
einem voll funktionsfähigen Blockheizkraftwerk, welches der
gekoppelten Strom- und Wärmeerzeugung dient. Beeinträchtigungen der
Nachbarschaft und der Umwelt durch Abgase und Schall werden durch
den Einbau eines Russfilters und eines zusätzlichen Schalldämpfers
vermieden. Mit Hilfe zweier Wärmetauscher wird Abwärme aus dem
Kühlwasser und aus den Abgasmotoren in das Heizungsnetz eingespeist.
Die elektrische Leistung des BHKWs beträgt 280 kW, die nutzbare
Wärmeleistung beträgt 300 kW. Damit ist es nun möglich, ein Drittel
des Strom- und ein Fünftel des Wärmebedarfs abzudecken.
|
|
Strom- und Wärmeerzeugung durch einen zum BHKW umgebauten
Dieselmotor
Fernüberwachung
Eine stetige Optimierung der Parameter der Anlagentechnik ist mit
der neu in die Regelungstechnik eingebundenen DDC-Anlage
(Direct-Digital-Control) möglich. Die Anlage umfasst mehr als 200
Datenpunkte in den Bereichen Lüftung, Heizung, Dampf und Kälte.
Dadurch lässt sich der Energieverbrauch zu jedem Zeitpunkt per
Fernüberwachung durch die HEWContract optimal an die jeweiligen
Anforderungen anpassen.
Bestätigungen der prognostizierten Einsparungen
Die ersten Auswertungen der Energieverbräuche kamen zu folgenden
Ergebnissen:
Der Stromverbrauch der größten Lüftungsanlagen sank um 56 Prozent
von 110.000 kWh auf 48.000 kWh, der der Heizpumpen um 45 Prozent auf
15.000 kWh. Im ersten Monat wurde der geplante Energienutzungsgrad
des BHKWs überschritten. Der eingesetzte Brennstoff wurde zu 39
Prozent in Strom und zu 42 Prozent in Wärme umgewandelt.
|
|
CO2-Ausstoß des Krankenhauses vor und nach den Umbaumaßnahmen
Energieeinsparung und CO2-Reduktion
Die bisherigen Maßnahmen zur Minimierung der Energieverbräuche und
des CO2-Ausstosses bezogen sich allein auf die Gebäudetechnik und
ließen die Gebäudehülle davon unberührt.
Das
Evangelische Krankenhaus Hubertus in Berlin Zehlendorf konnte als
erstes Krankenhaus Deutschlands mit dem BUND-Gütesiegel
"Energiesparendes Krankenhaus" ausgezeichnet werden. Das
Zertifikat, das am 10. Mai 2001 verliehen wurde, wird nur
an Krankenhäuser vergeben, die sich durch ihr herausragendes
Engagement für die Ziele des Klimaschutzes besonders verdient
gemacht haben. Sie müssen nachweisen, dass sie in den letzten drei
Jahren ihren Energiebedarf um mindestens 25 Prozent vermindert haben
und sich auch weiterhin um einen aktiven Klimaschutz bemühen. Hier
wurden diese Bedingungen sogar übertroffen.
|
|
Impressum
|
Auftragnehmer
|
In Zusammenarbeit mit
|
|
Umweltamt Steglitz-Zehlendorf von Berlin, Abt. Jugend, Schule
und Umwelt, Kirchstraße 1/3, 14163 Berlin
|
solidar Architekten und Ingenieure, Dr. Günther Ludewig,
Winzerstraße 32 A, 13593 Berlin, Fon: 030 / 36 285 36-0, Fax:
030 / 36 285 36-5, dialog@solidar-architekten.de
|
Deutsche Gesellschaft für Sonnenenergie, Landesvertretung
Berlin-Brandenburg e.V., Dr. Uwe Hartmann,
Erich-Steinfurth-Straße 6, 10243 Berlin, Fon: 030 / 29 38 12
60, Fax: 030 / 29 38 12 61, dgs@dgs-berlin.de
|
|
|
|
Abbildungen
|
|
|
|
BUND
|
|
|
|
|
|
| Kopernikus-Oberschule |
|
|
 |
 |
 |
 |
 |
 |
Standort Ostpreußendamm 110 12207 Berlin
Gebäude Sporthalle
Initiatoren Independent
e.V. JFH / Jugendwerkstatt Schoenau AG
Eigner der
Solaranlage Schoenau AG
Planer Schoenau AG
Bauzeit April
2002
Förderung durch das BEWAG-Programm "Energie
2000" zu 40 Prozent
|
|
Seit dem 19. April 2002 speist die Photovoltaikanlage vom Dach der
Sporthalle der Kopernikus-Oberschule solar gewonnenen Strom ins Netz
der BEWAG ein.
Auf dem 933 m² großen Flachdach sind 240
Module mit einer Nennleistung von je 167 Wp installiert. Jedes Modul
hat eine Fläche von 1,18 m² und liegt auf einem Metallgestell, das
durch zwei 25 kg schwere Betonsteine sturmsicher beschwert ist. Der
Vorteil dieses Aufständerungssystems ist, dass bei der Sanierung des
Daches die Photovoltaikanlage problemlos entfernt werden kann, da
sie an keiner Stelle fest mit dem Dach verbunden ist. Außerdem
befindet sich zum Schutz des Daches unter dem Metallgestell eine
Gummigranulatmatte.
Dieses neu entwickelte Tragesystem für
Photovoltaikmodule kann in kürzester Zeit montiert und demontiert
werden. Die Aufstellung auf dem Dach der Sporthalle dauerte nur drei
Tage. Auch bei dem ungewöhnlich heftigen Sturm am 10. Juli 2002
bewegte sich kein einziges Modul von der Stelle. Die Schoenau AG,
in deren Besitz die Anlage bleibt, hat das Dach für die Dauer von 20
Jahren gepachtet und sich vertraglich bereiterklärt, die
Photovoltaikanlage im Falle einer notwendigen Dachsanierung
kostenlos zu entfernen. Bei der Gesamtmodulfläche von 311 m² und
einer installierten Leistung von 40 kWp rechnet der Betreiber der
Anlage mit einem jährlichen Ertrag von ca. 34.000 kWh. Die Anlage
wurde von der BEWAG zu ca. 40 Prozent über das Programm "Energie
2000" gefördert und der Stromertrag wird mit einer Vergütung von
0,35 EUR/kWh in das Netz der BEWAG eingespeist.
Dem Umweltamt
des Bezirkes sagte die Schoenau AG zu, eine genaue Energiebilanz
dieser Anlage im nächsten Jahr zur Verfügung zu stellen. Des
weiteren sponserte die Schoenau AG der Kopernikus-Oberschule einen
Computer. Dieser stellt zusammen mit einem Datenerfassungsgerät die
Zusammenhänge zwischen Sonneneinstrahlung, Temperatur und erzeugtem
Strom sowie der Einspeisung ins Stromnetz dar. Neben diesen
technischen Aspekten gibt es aber auch noch einen anderen
bedeutenden Schwerpunkt: die pädagogischen und umweltbildenden
Maßnahmen.
|
|
So hat sich die Schoenau AG verpflichtet, in Kooperation mit den
Schülern und Lehrern der Kopernikus-Oberschule eine
Solar-Arbeitsgruppe zu bilden, sie fachlich zu begleiten und zu
unterstützen. Den Pädagogen ist bereits eine Ideenskizze zum Thema
Solarenergie übergeben worden.
Die Schule steht dem
Programm positiv gegenüber. Ein Ziel ist es, den Schülern
regenerative und umweltentlastende Technologien nahe zu bringen. Sie
werden sich direkt vor Ort mit der Thematik, der Technik und der
Funktionsweise der Photovoltaikanlage auseinandersetzen können.
Ebenso werden sie sich mit der Charakteristik und Problematik dieser
"grünen Energiequelle" beschäftigen. Dies wird zu einer
Bewusstseinsförderung im Hinblick auf eine umweltfreundliche und
zukunftsorientierte Energiewirtschaft bei den Schülern führen. Die
Einrichtung einer Internetseite sowie Recherchen über nationale und
internationale Projekte in dem Bereich Sonnenenergie sind ebenfalls
vorgesehen.
Außerdem entsteht in Zusammenarbeit mit
Sozialarbeitern und Sozialpädagogen der JFH / Jugendwerkstatt und
des Independent e.V. eine Bildungswerkstatt zum Thema Nutzung
regenerativer Energie. Hier werden die Jugendlichen angeregt, neue
Projekte und Ideen zu entwickeln. Die Kontaktaufnahme zu anderen
Instituten und Einrichtungen wird erfolgen. Für die Zukunft sind
weitere Solarprojekte geplant:
- Der Aufbau einer
Wetterstation soll detaillierteren Einblick in die Zusammenhänge
zwischen der Stromproduktion und Wettereinflüssen
ermöglichen. - Das Errichten einer Solartankstelle und der
Bau eines Solarfahrzeuges sollen ein solares System von der
Stromgewinnung bis hin zur Nutzungsmöglichkeit demonstrieren. -
Zur Entwicklung weiterer Solaranwendungsmodelle soll Anregung und
Gelegenheit gegeben werden.
|
|
|
Impressum
|
Auftragnehmer
|
In Zusammenarbeit mit
|
|
Umweltamt Steglitz-Zehlendorf von Berlin, Abt. Jugend, Schule
und Umwelt, Kirchstraße 1/3, 14163 Berlin
|
Deutsche Gesellschaft für Sonnenenergie, Landesvertretung
Berlin-Brandenburg e.V., Dr. Uwe Hartmann,
Erich-Steinfurth-Straße 6, 10243 Berlin, Fon: 030 / 29 38 12
60, Fax: 030 / 29 38 12 61, dgs@dgs-berlin.de
|
solidar Architekten und Ingenieure, Dr. Günther Ludewig,
Winzerstraße 32 A, 13593 Berlin, Fon: 030 / 36 285 36-0, Fax:
030 / 36 285 36-5, dialog@solidar-architekten.de
|
|
|
|
Abbildungen
|
|
|
|
Schoenau AG
|
|
|
|
 |
|
|